Zweimal „Bronze“ und weitere gute Platzierungen und Ergebnisse waren die Ausbeute der Athletinnen und Athleten bei den Westfälischen Leichtathletikschülermeisterschaften am vergangenen Sonntag in Paderborn. Dabei konnten insbesondere die Teilnehmer des Jahrgangs 1995 überzeugen, die erstmals bei westfälischen Meisterschaften zugelassen waren. Für einen Paukenschlag sorgte in seinem ersten Meisterschaftswettkampf der für den LC Attendorn startende Joseph Pfeifer. Er steigerte im Kugelstoßwettbewerb seine persönliche Bestweite um mehr als 70 cm auf eine neue Marke von 11,26 m. Damit errang er mit deutlichem Abstand auf seine weiteren Gegner Platz 3. Auf Platz 3 in Westfalen sprang auch Jan Kosina vom SC Olpe. Er steigerte sich im Weitsprung auf beachtliche 5,30 m. Auch im 60 m Sprint war Jan Kosina auf den Tag topfit. Mit persönlicher Bestleistung von 8,19 sec. schaffte er die Qualifikation für die Zwischenläufe. Erfolgreichste Teilnehmerin aus dem Kreis Olpe war Simone Koch vom SC Olpe. Im Hochsprung kam sie mit übersprungenen 1,50 m auf Platz 4. In ihrer weiteren Spezialdisziplin, dem 60 m Hürdensprint, qualifizierte sie sich für den B-Endlauf und errang dort Platz 3. Mit der Endzeit von 9,92 sec. kam Simone jedoch nicht ganz an ihrer Bestzeiten aus der Qualifikation heran. Victoria Schieritz vom TV Olpe verbesserte hingegen im gleichen Wettbewerb ihre persönliche Bestleistung deutlich auf 10,05 sec., schied damit jedoch im Zwischenlauf knapp aus. Auch ihre Vereinskollegin Maria Stahl schaffte in ihrem ersten Start in der westfälischen Konkurrenz den Einzug in den Zwischenlauf.

V.l. Jessica Vossel, Jan Kosina, Kirsten Feldmann
Unter ihren zuletzt unter Beweis gestellten Möglichkeiten blieben die Hochsprungtalente Romina Neu, TV Olpe, und Christoph Quinke, LC Attendorn, die in ihren hochkarätig besetzten Sprungwettbewerben mit Platz 6 bzw. Platz 7 zufrieden sein mussten. Im 60 m Sprint schaffte Christoph Quinke mit persönlicher Bestzeit von 7,82 sec. die Qualifikation für den Zwischenlauf. Eren Ocak vom SC Olpe stellte im 60 m Sprint zwar seine persönliche Bestzeit ein, kam aber nicht über den Vorlauf hinaus. Noch nicht in Bestform zeigte sich Steffen Springob vom LC Attendorn. Der amtierende Westfalenmeister im Diskuswurf und Mehrkampf platzierte sich im Kugelstoßen, Weitsprung und 300 m Lauf jeweils im Mittelfeld. Aufsteigende Tendenz zeigten dagegen die Mittelstrecklerinnen Jessica Vossel und Kirsten Feldmann. Im 800 m Lauf reichten ihre Zeiten von 2,31 Min. und 2,38 Min. zu einer Platzierung im Mittelfeld einer allerdings äußerst starken Konkurrenz. Robert Mertens konnte ebenfalls in einer persönlichen Bestzeit von 3:04,61 min. (AK M 14)seine gute Form unter Beweis stellen. Platz 5 von 8 teilnehmenden Teams schaffte schließlich die erstmals in dieser Besetzung laufende olympische Staffel in der Aufstellung Daniela Wurm, Mirja Wirtz (beide SG Wenden) sowie Inga Rosenthal und als Schlussläuferin Dana Sperke (beide Skiclub Fretter).