Gute Platzierungen für SCO Triathleten
Sehr erfolgreich verlief der Wettkampfausflug von fünf
Triathletinnen und Triathleten des Olper Skiclubs ins oberbergische Land.
Besonders die Frauen standen beim 24. Hückeswagener
Triathlon am 19.08.2006 ganz oben auf dem Treppchen.
So wurde Dorothèe Steinborn auf der Mitteldistanz über 2.000
m Schwimmen, 74 km Radfahren und einem Halbmarthonlauf über 21 km Erste in
ihrer Alterklasse W 40. Gleichzeitig wurden auf dieser Distanz die
westdeutschen Meisterschaften ausgetragen und die Skiclubtriathletin konnte mit
ihrer Zeit von 4:31,05 Std. (Schwimmen: 34:31 min./Rad: 2:26 Std./Lauf:1:29
Std.) als Dritte einen Platz auf dem Treppchen erobern. Auch Christiane Schulte
war mit ihrer Leistung sehr zufrieden, landete sie als 2. in der Alterklasse
nur einen Platz hinter ihrer Vereinskameradin und wurde 8. in der
Meisterschaftswertung. Sie bewältigte die 2 km Schwimmen in der Bevertalsperre,
den hügeligen Radrundkurs der viermal zu durchfahren war und den
Halbmarathonlauf in 4:39,17 (32:16
min/2:32 Std/1:34 Std.)
Erstmalig ging Nikolaos Kalogeropoulos für den Skiclub Olpe
an den Start und bewältigte diese halbe Ironman Distanz in 4:10 Std. (32:35
min./2:14 Std./1:24 Std.) womit er sich im ersten Drittel des Männerfeldes
platzierte. Insgesamt starteten auf der Mitteldistanz etwa 300
Ausdauersportler.
Auf der kürzeren Volksdistanz über 500 m Schwimmen, 20 km
Radfahren und 5 km Laufen waren mehr als 370 Triathleten gemeldet. Unter ihnen
auch das für den Skiclub startende Ehepaar Boye. Julia Boye stand am Ende des
Rennens sogar ganz oben auf dem Treppchen und gewann mit ihrer Zeit von 1:08 Std.
(7:18 min./39:46 min./21:53 min.) nicht nur ihre Alterklasse W 30 sondern war
auch insgesamt schnellste Frau. Ihr Mann Jörg kam knapp 2 Minuten vor ihr ins
Ziel und belegte mit 1:07 Std (8:03 min./37:22 min./21:50 min.) einen vorderen Platz bei den männlichen Teilnehmern
auf dieser Distanz.
Christian Begemann war am vergangenen Wochenende ebenfalls wieder
in Sachen Triathlon erfolgreich unterwegs. In seiner Heimat in Ratzeburg, in
der Nähe von Lübeck, wurde er von mehr als 170 Finishern insgesamt Dritter auf
der olympischen Distanz und gewann seine Alterklasse souverän. Bei strömenden
Regen musste er 1,5 km auf der bekannten Ruderstrecke im Küchelsee schwimmen,
44 km Radfahren und über hügelige Waldpfade 10 km laufen. Er benötigte
insgesamt 2:12:53 und war mit der schnellsten Radzeit von 1:08 Std. (Schnitt
von fast 39 km/h) mehr als 1 Minute schneller, als der spätere Sieger Ingmar
Lundström, ein Bundesligatriathlet der auch schon deutscher Mannschaftsmeister
war.
Die gute Form von Christian Begemann wird auch dadurch
belegt, dass er in seinem dritten Triathlon innerhalb von 8 Tagen bereits zum
dritten Mal auf dem Podium der Gesamtwertung stand.

Oben v.l. Dorthee Steinborn, Julia Boye, Christiane Schulte
vorne v.l. Jörn Boye,Nikolaos Kalogeropoulos