{"id":378,"date":"2004-08-31T17:14:57","date_gmt":"2004-08-31T15:14:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.skiclub-olpe.de\/wp\/?p=378"},"modified":"2012-12-31T08:55:42","modified_gmt":"2012-12-31T07:55:42","slug":"378","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.skiclub-olpe.de\/wp\/378\/","title":{"rendered":"Erlebnislauf \u00fcber den Rothaarsteig"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.skiclub-olpe.de\/wp\/378\/image006\/\" rel=\"attachment wp-att-381\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-381\" title=\"image006\" src=\"http:\/\/www.skiclub-olpe.de\/wp\/wp-content\/uploads\/image006-100x100.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/a>Vom 27. &#8211; 29. August 2004 liefen einige Skiclubsportler \u00fcber den Rothaarsteig. Wie es war zeigt der nachfolgende Bericht:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Planung <\/span><\/p>\n<p>Schon im Jahr 2003 kursierten in einigen K\u00f6pfen des SCO die Gedanken um einen Lauf \u00fcber den Rothaarsteig.\u00a0Bisher hatten wir, f\u00e4lschlicherweise, nur von Mountainbike- und Wandertouren geh\u00f6rt.Nachdem unser \u201eTop-ORGA-Mann\u201c SB aus beruflichen und privaten Gr\u00fcnden nicht zur Verf\u00fcgung stand, mussten wir selbst Hand anlegen.Also, wie geht man heutzutage so eine Organisation an ?<br \/>\nAntworten: 1.Internet, 2.Internet, 3.Internet D.h. Wir haben die Strecke\/den Steig vorher nie besichtigt, da uns der Eindruck aus dem Internet nicht die Notwendigkeit suggerierte.\u00a0Wir sollten nicht entt\u00e4uscht werden. Als Verpflegungsfahrer\/Helfer konnte\u00a0Raimund Burghaus\u00a0gewonnen werden. Sp\u00e4ter stie\u00df hier noch\u00a0Karl-Heinz Besting\u00a0hinzu. Ohne sie w\u00e4re dieser Lauf nicht durchf\u00fchrbar gewesen.\u00a0 Wir ben\u00f6tigten gerade ein Vortreffen aller Teilnehmer und eine Vorbesprechung mit Raimund, um unser Vorhaben zu realisieren.\u00a0Die Hotels waren lange im voraus gebucht worden. Einzige Bedingung: Das Haus musste unmittelbar am Rothaarsteig liegen. Auch hier muss man eindeutig von \u201eGl\u00fccksgriffen\u201c sprechen. Entgegen den unseren Planungen, schlug Raimund 2 Tage vor dem Start vor, ca. alle 10 km einen Verpflegungspunkt einzurichten. Urspr\u00fcnglich wollten wir nur eine l\u00e4ngere Mittagspause einlegen. (nach jeweils ca. 30km)\u00a0Dieser Vorschlag war in der Nachbetrachtung seeehr richtig. Raimund fuhr, w\u00e4hrend wir liefen, immer neue Punkte an und wartete dort schon auf uns. In den meisten F\u00e4llen musste er dabei mit dem Auto deutlich gr\u00f6\u00dfere Strecken als die L\u00e4ufer zur\u00fcck legen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Anreise und 1.Etappe (Freitag, 27.8.)<\/span><\/p>\n<p>Auf Grund von beruflichen Verpflichtungen wollten wir erst am Freitag Nachmittag loslaufen. Bei unserem geplanten Tagespensum von ca. 50km hie\u00df das, das wir ca. 20&#8230;25km des Rothaarsteiges nicht ablaufen w\u00fcrden.Drei besonders laufhungrige Kameraden (Andreas C, Sven H. und Ruben N.) wollten jedoch auf diesen Teil von Brilon nach Willingen nicht verzichten und starteten schon am Freitag Vormittag.In Willingen kam es dann zum Zusammenschlu\u00df mit dem Rest der Gruppe. Da wir hier mit dem Auto nicht direkt\u00a0\u00a0an den Steig heran kamen, mussten wir \u00fcber den \u201eZubringer Willingen\u201c den Aufstieg \u201ewagen\u201c. Unsere drei Vormittagsl\u00e4ufer mussten entsprechend erst bis zum Ortsrand Willingen absteigen, um dann den Berg nach einem Gruppenbild wieder zu erklimmen. Somit kamen alle L\u00e4ufer in den Genu\u00df den h\u00f6chsten Berg NRW\u2019s, den Langenberg, abzulaufen. Von hier aus ging es bei gelegentlichem Nieselregen in Richtung Winterberg mit dem Kahlen Asten (Zweith\u00f6chster Berg NRW\u2019s). Die erste Rast legten wir in K\u00fcstelberg ein. Bei der zweiten Rast gab die Winterberger Schanze eine sch\u00f6ne Kulisse ab. Frank war der Meinung, das ihn h\u00e4ufige Pausen besonders anstrengen w\u00fcrden. Am Abend kamen wir dann erstmals an einem Nachtquartier an. (Berghotel Wiesemann in Winterberg-Lennepl\u00e4tze).\u00a0Die Zimmer und das Essen waren hier sehr gut. Nach dem Abendessen konnten wir sogar noch einen Fernsehraum finden, wo wir uns gemeinsam das olympische\u00a010.000m Rennen der Frauen anschauen wollten. Eine Teilnehmerin interessierte uns besonders: Die Siegenerin Sabrina Mockenhaupt. Kaum jemand aus unserer Gruppe war noch nicht mit ihr gemeinsam in einem der Rennen des Ausdauercups gestartet.Die \u00dcbertragung dauerte \u00fcberraschend nur ca. 2min., wobei Sabrina w\u00e4hrend ihres guten Rennens ca. 8 sek. im Bild war.W\u00e4hrend wir viele andere Disziplinen der Leichtathletik verfolgten, boten sich vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten der Besch\u00e4ftigung.Heinz f\u00fchrte mit Koordinations- und Balancier\u00fcbungen von gl\u00e4sernen Sport- und Trinkger\u00e4ten sowie mit Fussmassagen durch den weiteren Abend. Auch das Dreibettzimmer von Frank, Matthias und Thomas sorgte f\u00fcr viel Gespr\u00e4chsstoff. Ob hier diverse Utensillien aus dem Polizeidienst zum Einsatz kamen, konnte auch beim Fr\u00fchst\u00fcck am Samstag Morgen nicht endg\u00fcltig gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">2.Etappe (Samstag, 28.8.)<\/span><\/p>\n<p>Der Samstag Morgen empfing uns im dichten Nebel bei Temperaturen um 10\u00b0C. Gelegentlicher leichter Nieselregen konnte uns eigentlich nicht mehr \u00fcberraschen. Wir hofften jedoch auf eine Wetterbesserung im Laufe des Tages.\u00a0\u00dcber K\u00fchhude und Schmallenberg-Jagdhaus ging es an diesem Vormittag zum Rhein-Weser-Turm.\u00a0Die meisten liefen nun erstmals einen zweiten 30km-Lauf an zwei aufeinander folgenden Tagen.\u00a0Man ging erstmals, und f\u00fcr mich auch \u00fcberraschend fr\u00fch, an eigene Kraftreserven. Die Pause im Restaurant des Rhein-Weser-Turms kam f\u00fcr die meisten gerade rechtzeitig.\u00a0Einzelne konnten ihre Getr\u00e4nkebestellungen nicht mehr koordinieren.;o)\u00a0In der Mittagspause lie\u00df sich auch die Sonne ein paar Augenblicke sehen. Erstmals konnte bei den meisten zu unserem weiteren Lauf nach Oberndorf (Hilchenbach) auch die kurze Laufbekleidung Anwendung finden. Von Oberndorf zu unserem zweiten Nachtquartier in L\u00fctzel sollten es noch ca. 8,5km sein. Das Wetter des Vormittags und die schwindenden Kraftreserven machten einigen zu schaffen, als pl\u00f6tzlich nach 4km unser Hotel aus dem \u201eNichts\u201c auftauchte. So gro\u00df die Freude auch war, dachten wir aber auch schon an den n\u00e4chsten Tag. Denn die 4,5 fehlenden Laufkilometer mussten wir am n\u00e4chsten Tag sicherlich zus\u00e4tzlich zur\u00fcck legen. Wir hatten einfach nicht eingeplant das das Hotel Ginsberger Heide ein St\u00fcck au\u00dferhalb (vor) dem eigentlichen Ort L\u00fctzel liegt. Auch bei diesem Hotel konnte man von einem Gl\u00fccksgriff reden. Ob die Trocknung unserer nassen Laufschuhe oder das Waschen einer Trommel Laufbekleidung, nichts konnte das Hotelpersonal schocken. Durch unser fr\u00fches Eintreffen im Hotel hatten wir diesmal auch viel mehr Zeit, unsere N\u00e4hrstoffdefizite u.a. durch die Zufuhr von Hefe-haltigen Getr\u00e4nken wieder auszugleichen. Heinz stellte seine heilenden H\u00e4nde an diesem Abend in die Dienste von Sven.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">3.Etappe (Sonntag, 29.8.)<\/span><\/p>\n<p>Der Sonntag begann, wie schon der Vortag, sehr nebelig. Allerdings hatte uns der Wetterbericht Hoffnungen auf ein super Laufwetter gemacht. Wir sollten nicht entt\u00e4uscht werden. Von Beginn an konnten wir in kurzer Laufbekleidung starten.Verst\u00e4rkt wurden wir an diesem letzten Tag durch Thomas Wulff und Manfred Koch vom TV Attendorn.Im weiteren Tagesverlauf waren jedoch deutliche Unterschiede zwischen den L\u00e4ufern mit und ohne \u201eVorbelastung\u201c erkennbar. Obwohl sich Thomas und Manfred wirklich alle M\u00fche gaben, so langsam zu laufen wie es eben nur ging, war das f\u00fcr einige in unserer Gruppe nach den Anstrengungen der letzten Tage zu schnell.Nur die absolut austrainierten L\u00e4ufer konnten hier mithalten bzw. bestimmten in der Euphorie des nahenden Ziels sogar das Tempo.Mangels Alternativen mussten wir zum Mittagessen einen PKW-Transfer von Wilgersdorf nach Wilnsdorf in Kauf nehmen. Der Aufwand war enorm und \u00fcberhaupt nur durch die Mithilfe von Karl-Heinz zu schaffen.Vor der Mittagspause verletzte sich Anne noch so schwer das wir sie mit dem Mountainbike aus dem Wald \u201eretten\u201c mussten. An ein Weiterlaufen der Sonntags-Etappe war f\u00fcr sie nicht mehr zu denken. Anne begleitete uns daf\u00fcr auf unserem weiteren Weg in Richtung Dillenburg mit dem Fahrrad.Besonders die letzten 20km hatten es in sich. Lt. Wanderkarte ging es jetzt, bis auf wenige Ausnahmen, nur noch bergab. Das Problem waren die wenigen Ausnahmen. Die Steigung in Rodenbach bew\u00e4ltigte nur noch die Spitzengruppe laufend.\u00a0F\u00fcr den Rest war das Gehen die schnellere Alternative. Auch weitere Steigungen hatten es noch \u201ein sich\u201c. Trotzdem waren auch auf dieser Etappe einige sehr sch\u00f6ne Gebiete zu durchlaufen. (z.B. das Naturschutzgebiet Schwarzbachtal)\u00a0Beim Erreichen des Ziels in Dillenburg bei allen die Freude \u00fcber das Erreichen des Ziels. Fazit Nach der ersten Ersch\u00f6pfung waren alle Teilnehmer froh eine solche Strecke hinter sich gebracht zu haben. Weitere Reserven wurden noch entdeckt. ;o)Alte L\u00e4uferweisheiten haben sich bewahrheitet: \u201e&#8230;langsam beginne&#8230;\u201c.Entgegen den Bef\u00fcrchtungen, haben alle Teilnehmer durchgehalten. Obwohl das k\u00fchle Wetter nicht traumhaft war, half es jedoch beim Erreichen unseres Ziels. Bei warmen Sommerwetter w\u00e4re diese Strecke sicherlich deutlich anspruchsvoller. (Auch f\u00fcr den Verpflegungsfahrer&#8230;;o) )Der Rothaarsteig ist in weiten Teilen wundersch\u00f6n und auch gut zu laufen, obwohl man hier keine zu 100% ausgebauten Waldwege o.\u00e4. erwarten darf. \u00dcber Wurzeln und Pf\u00fctzen springen geh\u00f6rt sicherlich ebenso zu diesem Lauf, wie nasses Schuhwerk ;o).Man ben\u00f6tigt viel Platz im Begleitfahrzeug, da L\u00e4ufer nie zu wenig Laufsachen mitnehmen werden ;o) . Die Strecke ist seeeehr gut ausgeschildert und somit auch f\u00fcr Ortsunkundige zu bew\u00e4ltigen.\u00a0Man sollte in diesem Fall allerdings nicht zu schnell laufen, da man sich an einigen Wegekreuzungen erst orientieren mu\u00df. (Schnelles Laufen ist auf dem Steig ohnehin nicht zu empfehlen, wenn man die Ausblicke links und rechts der Strecke in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen m\u00f6chte.)Alles in allem ein empfehlenswerter Lauf der mit wenig Aufwand zu organisieren ist.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Teilnehmer des Laufs:<\/span><\/p>\n<p>Anne Gerlach,\u00a0Frank Lange,\u00a0Ruben Niemann, Sven Heuel, Andreas Claren,\u00a0Matthias Giese, Heinz-Werner K\u00f6ster,\u00a0Bj\u00f6rn Schneider, Thomas Wulff (teilweise), Manfred Koch (teilweise), Thomas Gre\u00df<\/p>\n<p>Bilder des Laufs findet man in der Galerie<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 27. &#8211; 29. 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